abenteuerspielplatz single life – strategien gegen den wahnsinn

Februar 7, 2008

warum finya suckz – die dritte

Gespeichert unter: Uncategorized — tranzmitta @ 8:11

aus spass wurde ernst wurde spass. es kam zur entscheidung bye bye finya zu sagen als ich mit einer freundin das thema naeher analysierte gestern abend [es ist vor allem lehrreich die weibliche sicht eines solchen portals zu sehen - sie war selber ein jahr lang drin] und festgestellt habe, dass ich’s nicht noetig habe, und zwar aus einer handvoll guten gruenden:

- ich bin zwar single, aber nicht verzweifelt auf der suche. wenn, dann _finde_ ich einen partner, aber finya – im gegensatz zu dem namen – schuert maennlicherseits die suche

- mir kam das gestoebere durch die pixel irgendwie doch pervers vor, wie auf schnaeppchensuche bei aldi – irgendwie degradierend. und da bekam ich ploetzlich das gefuehl, dass ich nicht selber teil davon sein wollte

- und dann fand ich ploetzlich, dass ich es doch lieber vorziehen wuerde, rauszugehen, wenn ich menschen kennen lernen will, anstatt missverstandene bewerbungen schreiben zu muessen [bin auch ein grosser gegner von sms'en]. gewiss ist das natuerlich fuer frau wesentlich leichter, da einem ja der briefkasten vollbombadiert wird

- liebe ist zum grossen teil dem zufall ueberlassen – die richtige zeit, der richtige ort, die farben, das umfeld, die craziness, das lachen, die anmache, die gesellschaft, und, und, und – lauter unvorhersehbare faktoren. wenn ich bewerbungen schreiben will, schliesse ich mich weg in der zelle und she nur mich und nur begrenzt mein gegenueber – that ain’t what love’s about

- mir wurde auch ploetzlich wieder bewusst, was mir nach langer seelensuche [nach meiner trennung] in der zeit vor finya bewusst wurde: dass meine qualitaeten nie in saetzen formuliert werden koennen [will ich auch nicht] –> mich muss man erleben, um mich wirklich kennen zu lernen. das ist bei jedem so. und mich anbiedern? no way, josé!

und deswegen hab ich dann kurzerhand die vorteile gegen die nachteile aufgewogen und in einer kurzschlussreaktion das ganze ding gecancelt. und war froh. immerhin hab ich etwas positives rausziehen koennen und habe die besten kontakte gemacht, die man dort machen kann.

damit kann ich mehr als zufrieden sein! ich faelle in keinster weise ein urteil ueber die, die das machen wollen und spass dran haben [wobei ich das bei einigen bezweifle - echt finstere stories gibt's], es ist einfach nicht meins. there’s a world out there for me, not a screen!

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